Willkommen

Wir Begrüßen Sie auf unserer Internetseite

Wir möchten Ihnen hier die Gelegenheit bieten, mehr über unsere Bruderschaft unsere Aktivitäten und Veranstaltungen und insbesondere über das Niedermarsberger Schützenfest zu erfahren.

Blicken Sie gemeinsam mit der Schützenbruderschaft St. Magnus auf eine mehr als 150jährige Geschichte zurück, informieren Sie sich über unsere Schützenkompanien ‚Bülberg‘, ‚Jittenberg‘, ‚Vor dem Tore‘ und ‚Weitemühle‘, besuchen Sie unsere Regenten und Jubilare oder blättern Sie in der Galerie.

Im Bereich Aktuelles können Sie sich über Nachrichten aus dem aktuellen Vereinsleben informieren und zu den Terminen der Schützenbruderschaft auf dem Laufenden halten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen neben der aktuellen auch alle vorherigen Ausgaben des jährlich erscheinenden St. Magnus Kurier zum Download an.
Die Bilder von unseren Schützenfesten finden Sie in unserem Fotoalbum.

Eine Übersicht unserer Vorstandsmitglieder und der weiteren Ansprechpartner wird Ihnen helfen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen wollen. Auch zur Mitgliedschaft in unserer Bruderschaft oder zur Anmietung unserer Schützenhalle bis hin zu einem Hallenbelegungsplan haben wir reichhaltige Informationen für Sie bereitgestellt. Darüber hinaus können Sie sich bei unserem St. Magnus Newsletter anmelden um stets auf dem laufenden zu bleiben.

Wir wünschen Ihnen eine angenehmen Aufenthalt und würden uns freuen, Sie öfter als unsere Gäste begrüßen zu dürfen.

Brings: ein Sauerländer Interview

„Für uns war Marsberg ein Schritt nach vorne. Nach all den Jahren.“

Stephan Brings

v.l.n.r.: Stephan Brings, Daniel Schulte, Peter Brings

Köln/ Marsberg. Ein unscheinbarer
Hinterhof im Kölner Stadteil-Erenfeld. Ein gut gelaunter Christian Blüm,
Schlagzeuger der „Kölner Mundart Band“ (Wikipedia) BRINGS nimmt Daniel Schulte vom
Veranstaltungsausschuss der Schützenbruderschaft „St. Magnus Niedermarsberg“
freundlich in Empfang – und die Kiste Westheimer Pils („jetzt habt Ihr hier
endlich mal Bier mit Geschmack“) sowie die Flasche „alten Schneider“ gern in
Empfang. Kurz danach trudeln auch die Brüder Peter und Stephan ein. Widmungen
von KISS, ACDC und unzählige Fotos zieren die Wände des Proberaums und des
Studios. Die Atmosphäre ist entspannt. Während der Rest der Band am letzten
Feinschliff für die nahende Tour arbeitet, nimmt sich ein gut aufgelegter
Stephan Brings, Bassist und Sänger, bei mehreren Kaffee Zeit für ein
ausführliches Gespräch. Warum? Am 11.05. gastieren BRINGS zum zweiten Mal nach
2017 in der fast schon ausverkauften Marsberger Schützenhalle – ein Konzert,
was auch bei den Künstlern erstaunlich viele Eindrücke hinterlassen hat.

Frage: Was macht ihr nach der
langen Karnevalssession? Geht ihr so wie Campino ins Kloster und schreibt
Songs, oder wir kann man sich das vorstellen?

Man kann sowas machen. Aber dieses Liederschreiben, damit fängt schon einer irgendwie zuhause an. Also wenn da jetzt gar nichts ist, keine Chorus-Idee, oder sowas, dann hast Du im Proberaum mit einer 5-Mann-Band nichts, mit dem Du arbeiten kannst. Dieses Mal hatten Peter und ich in der Pause jeweils ein Lied geschrieben, also zwei ganz neue – auch die werden wir bei Euch spielen.

Frage: Hast Du schlechte
Laune, wenn auf einem neuen Album mit 11 Songs von Dir nur 3 und von Peter 8
Songs geschrieben wurden?

Wir sind ja Kreative. Es gibt Alben, da sind 80% Songs von Peter
drauf. Und umgekehrt. Aber der eine ist dann zum Beispiel „Kölsche Jung“
gewesen. Damit ist der viel wichtiger als alle anderen Songs. Darauf kommt es
aber nicht an. Das interessiert Peter und mich nicht so. Es ist echt wichtig,
nach 30 Jahren, dass Du überhaupt noch was schreibst. Manchmal denkst Du: ich
habe alles gesagt. Ich habe ja ein Fachwerkhäuschen in der Eifel. Und die Eifel
ist ja das Sauerland im Westen von Köln (lacht). Und da ist es schon so, dann
drück ich mich im Garten rum, füttere die Vögel, gehe wandern, gehe Fahrrad
fahren. Und dann ist es schon so, dass ich mich zwinge und mich 2 Stunden in
mein Arbeitszimmer einschließe und rumklampfe.

Marsberg ist eigentlich ein schöner Termin. Das ist ja irgendwann
im Mai? Bis dahin haben wir schon eine Handvoll Konzerte gespielt, dann können
wir das auch.

Es ist ja, das 2. Mal, dass wir bei Euch spielen. Sauerland war
echt nie einfach für uns. Sauerland war nie eine Region, wo wir gesagt haben:
hier sind wir, und dann ist die Halle voll.

Frage: Was glaubst Du, woran
liegt das?

Ich glaube, dass es auch ein bisschen an der Sprachgrenze liegt.
Ich weiß ja, dass bei Euch natürlich auch Karneval gefeiert wird. Nur hat es
nicht so den Stellenwert wie bei uns im Rheinland. Wir fangen mal anders an.
Unsere Band gibt es seit 1990. Das sind jetzt bald 30 Jahre. Und wir haben
immer Kölsch gesungen. Wir haben immer Rockmusik gemacht. Aber wir haben die
ersten 9,5 Jahre mit Karneval nichts am Hut. Wir fanden das nicht doof – wir
sind Kölner. Wir waren Rosenmontag am Zug und Weiberfastnacht besoffen, wie man
das so als Kölner so macht. Aber wir haben die ersten 10 Jahre nie einen Ton im
Karneval gespielt. Lieder von uns – „zu Fuß nach Kölle“ – sind in den Kneipen
gespielt worden. Weil sie was mit Lokalkolorit zu tun hatten. Aber wir wären
nie auf die Idee gekommen, da zu spielen. Und als wir dann 10 Jahre geworden
sind, hat der Peter der Band ein Geburtstagslied geschrieben. Und die Nummer
hieß „Superjeile Zick“. Einfach um zu sagen: War ne superjeile Zick mit Euch.
Und wie geht das jetzt hier weiter? Und das ist ja eigentlich die Beschreibung
von einer Party, die aus dem Ruder läuft. 
Es kommen ja Sätze vor wie „Da fängt es an zu schneien, mitten im
August“. Da ging es jetzt nicht um den Klimawandel. Ein weiterer Satz ist
„machen wir uns die Tüt an“. Trotzdem: die Nummer ist rausgekommen. Und die
Karnevalisten haben die für sie beansprucht. Wir wollten nicht in den Karneval.
Nicht, weil wir das blöd finden. Wir waren einfach keine Karnevalsband.

Frage: Aber ihr seid doch
eigentlich auch keine Karnevalband, oder?

Wir sind eine Rockband, die auch im Karneval spielt.

Und dann haben die sich diese Nummer genommen. Und in den 10 Jahren davor, in der Nicht-Karnevalszeit, haben wir auch immer im Sauerland gespielt, und zwar in der Grube in Olsberg-Sidlinghausen. Das war 1991, ich weiß es noch genau. Da haben wir da gespielt, vor gerade einmal 100 Leuten. Und haben alles noch selber gemacht. Wir hatten damals echt harte Nummern. Wir haben da zwei bis drei Mal gespielt, und es kamen dann auch jedes Mal immer 50 Leute mehr. Und das hat uns aber gereicht, weil wir von so einer Gage eine Woche leben konnten. Wir hatten alle kleine Wohnungen in irgendeiner Genossenschaft gehabt. Wir hatten auch schon kleine Kinder, wir haben alle früh angefangen. Also: Sauerland haben wir immer gemacht. Aber bis wir mal so eine Halle wie Marsberg mit 1200 Leuten zu spielen, ist für eine kölschsprachige Band großes Kino. Und das haben wir nur der Steffi Hellekes zu verdanken. Und natürlich Eurer Schützenbruderschaft. Und ich finde das immer so geil: Steffi hatte dann mal irgendwann gefragt, ob wir nicht mal in ihrem Dorf spielen könnten. Und ich kannte Marsberg nicht. Ich dachte so: Marsberg? Der Gott des Krieges auf einem Berg? Schützenverein? Was geht da ab? Schützenwesen? Das ist Euer Karneval. Und wir müssen auch echt sagen: wir haben in der Band auch nur Zivis, da wir damit nicht viel zu tun haben. Es gabt in Köln Schützenvereine. So am Stadtrand. Stirbt aber hier so langsam aus. Wir wissen aber: Je nachdem, wo Du bist, ist der Schützenverein größer als die Kirche. Und das geht hier in Niederrhein – Neus/ Königinnentreffen, haben wir alles schon gespielt, richtig ab. Und wir können eigentlich nur sagen: Schützen sind die friedlichsten Menschen der Welt. Und gerade montags, das ist nur noch vergleichbar mit dem Rosenmontag. Wir waren mal montags in Grevenbroich am Niederrhein, da haben wir gespielt. Die ganze Stadt hat sich Urlaub genommen. Wir haben auf dem Marktplatz gespielt, und das war wie Woodstock. Und als dann die Anfrage kam, haben wir gesagt: Klar, sind war dabei.

Frage: Was ist euch an
Marsberg in Erinnerung geblieben? Was ist das Erste, was euch dazu einfällt?

Jeder Mensch ist anders. Der eine möchte nach Mallorca, der andere
im Sauerland wandern. Ich bin letzterer. Ich sage auch gar nichts zu den
anderen. Ich bin naturverbunden. Diese Greta aus Schweden, das ist der
Hoffnungsschimmer. Ich bin da sehr ökologisch unterwegs. Und darum habe ich
auch direkt zu Steffi gesagt: wenn wir bei Euch spielen, bleibe ich bei Euch.
Ich durfte dann bei Steffis Eltern übernachten. Und wenn wir wo spielen, dann
macht man Soundcheck, manchmal alles etwas hektisch, noch ein paar Fotos, und
dann geht es auf die Bühne. Dann ist das Konzert vorbei. Und dann wird es ja
eigentlich erst lustig – vor allem bei Konzerten, die von Vereinen organisiert
werden. Ich fand es total schön, bei Euch zu bleiben. Und dann kam der
Schneider, und der ganz alter Schneider, und dann ging es richtig ab. Als es in
der Halle dann irgendwann morgens zu Ende war, sind wir dann irgendwann zum…
wie nennt ihr das…Eierbacken gegangen. Zum Klaus, dem Elektriker, der nur eine
Glühbirne in der Küche an der Decke hat. Das sitzt bis heute (lacht).

Ich fand das auch toll, dass alle so offen auch erzählt haben. Ihr seid ja ein Verein, nicht nur, um zu schießen und um euch zu besaufen, sondern die Vereine haben sozial eine ganz wichtige Aufgabe.Ohne Vereine würden 20jährige gar nicht die Gelegenheit haben, mit 75jährigen zu reden. Das passiert ja sonst nicht. Und das ist ganz wichtig. Überleg mal: was tut sich einer an, der in Marsberg wohnt und in Dortmund arbeitet? Und trotzdem ist er nicht bereit, aus Marsberg weg zu ziehen. Weil er weiß: wer bin ich dann da? Das geile bei Euch war, dass auch so viel von euch erzählt wurde, vom Verein erzählt wurde, usw. Das war so ein ganz klassisches Ding: große Kinder, die lange aufbleiben durften und Leute quasi im Alter meiner Eltern. Und die stellen sich dann nach hinten, da wo es nicht so laut ist, und sagen dann: „da habt ihr Euch den Ar*** aufgerissen“.

Gutes Beispiel: Wenn wir jetzt mit einem kommerziellen Anbieter in
Paderborn zum Beispiel eine Halle anmieten und da spielen, würde das ungleich
schwerer und fast unmöglich werden, da 1200-1300 Leute hinzubekommen. Das würde
nicht funktionieren.

Frage: Wir hatten den
Eindruck, dass ihr auch so richtig „eingetaucht“ seid ins Sauerland.

Ja, man muss fairerweise sagen: das sind ja 5 Leute. Und wenn dann mal einer direkt danach wegfährt, dann ist das kein Desinteresse, aber dann hat er halt ein anderes Konzert, auf das er dann fokussiert ist. Ich weiß noch, als wir bei Euch waren: das war ein superschöner Abend. Und dadurch, dass ich geblieben bin – das werde ich dieses Jahr auch wieder tun, ist ja auch wieder Wochenende. Habe am nächsten Tag frei. Ich werde das auch wieder so machen: ich nehme mein Fahrrad mit. Ich bin da Richtung Sauerland mit dem Fahrrad gefahren. Richtig schön.

Frage: Gibt es irgendetwas
besonderes jenseits der Pressemitteilungen, was Euch für Marsberg besonders wichtig
ist?

Also vor 2 Jahren wussten wir: Sauerland wird schwer. Und wir
wussten: nur mit der Unterstützung der Schützenbruderschaft konnten wir dort
überhaupt ein anständiges Konzert auf die Beine stellen.

Für uns ist das wirklich ein Schritt nach vorne. Nach all den
Jahren.

Du musst immer dankbar sein. Wir
sind da aufgenommen worden wie die heimkehrenden Söhne.

Unser Keyboarder weiß gleich immer alle Töne. Er hat den Song
„Sauerland“ von Zoff angestimmt, sowas machen wir sonst nie. Wir würden in
München nie ein Seppellied spielen. Und das hat Spaß gemacht bei Euch. Dank
Euch läuft das, und wir hoffen, dass da eine Serie draus wird.

Frage: wir tun alles dafür,
dass das wieder ein total schöner Abend wird
. Feuerwehr, Schuttleservice…

Und das finden wir unglaublich. Euer Verein, der 50-60 Leute
braucht, damit alles klappt. Das machen alle, weil sie im Verein sind. Da
verdient kein Geld dran, und das alles, um uns als Berufsmusiker die
Möglichkeit zu geben, unseren Job zu machen. Es ist nicht so, dass wir uns
herablassen, im Sauerland zu spielen. Es ist genau umgekehrt.  Ihr gebt uns die Möglichkeit, unsere Musik
unter die Leute zu bringen. Dass ihr Leute ran bringt, die uns zuhören. Ich
weiß: das ist ein Geschäft wie alles im Leben, aber vor allen Dingen auch
Leute, die sich darauf einlassen. Ich kann mir vorstellen, dass es da viele
gibt, die die Texte nicht verstehen. Wie auch, ist ja auch eine schlimme
Sprache (lacht).

Begrenzte Restkarten sind hier zu erwerben:

  •     Brillen Jurga, Hauptstr. 9 in 34431 Marsberg
  •     Elektro Gerlach, Sachsenweg 4 in 34431 Marsberg
  •     Buchhandlung Flemming, Hauptstr. 13 in 34431 Marsberg
  •     Gaststätte Deutsches Haus, Hauptstr. 8 in 34431 Marsberg

   Oder online: www.brings-ticket.com

Preise:

  •     Erwachsene: 29,50 Euro
  •     Kinder 6-12 Jahre: 16,00 Euro

1. Mai Fest an der „gelben Schule“ in Marsberg

Am Mittwoch, den 1. Mai ab 10:00 Uhr findet der seit Jahren etablierte und beliebte Frühschoppen an der „gelben Schule im Herzen von Marsberg statt.

So können sich alle Besucher auf eine Würstchenbude und frisches Westheimer vom Fass freuen. Und am frühen Nachmittag spielt der „Spielmannszug der freiwilligen Feuerwehr Niedermarsberg“ ein Platzkonzert.

Die Veranstalter freuen sich auf einen kurzweiligen Tag im Herzen der Stadt.

Große Motoradausfahrt

Die bewährte Motorrad-Tour (Beginn um 9:00 Uhr am Rathaus; Anmeldungen bitte an Frank Bender, Telefon 0151 / 62 64 82 08).

3. Skat- und Doppelkopfabend

Die Schützenbruderschaft St. Magnus veranstaltet am 17. Mai 2019 den 3. Skat- und Doppelkopfabend ab 20.00 Uhr im „Deutschen Haus“. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen, um in zwangloser Runde ohne Turniercharakter die eine oder andere Karte umzudrehen.

Osterfeuer am 20. April im Steinbruch Blome

Am Samstag, den 20.04.2019 findet ab 18.00 Uhr das Osterfeuer der Kompanie „Jittenberg“ im Steinbruch Blome statt.
gegen 19.00 Uhr erfolgt die Entzündung des Feuers durch die Majestäten unserer Bruderschaft.

Für Speisen und Getränke ist wieder bestens gesorgt.
Die Kompanie „Jittenberg“ würde sich sehr darüber freuen, zahlreiche Gäste begrüßen zu können.

Brings kommen am 11. Mai 2019 wieder nach Marsberg!

Nach dem großen Erfolg des ersten Konzerts im April 2017 kommt die Kölner Kultband im Mai 2019 wieder in die Schützenhalle der St. Magnus Schützen!

Ein wenig überrascht war der Veranstaltungsausschuss der St.-Magnus- Schützen schon, als vor wenigen Wochen das Management von BRINGS proaktiv den Wunsch nach einem weiteren Konzert in Marsberg geäußert hatte – es scheint, als war die Begeisterung tatsächlich wechselseitig nach dem beeindruckenden Konzert im April 2017.

Umso mehr freuen sich die Marsberger St.-Magnus-Schützen, am Samstag, dem 11. Mai 2019 erneut auf eine rappelvolle Halle mit hoch motivierten, tollen Live-Musikern, die ihr aktuelles Programm (mit allen Songs vom frischen Album „Liebe gewinnt“) genauso zum Besten geben, wie Klassiker á la „Superjeilezick“, „Polka, Polka, Polka“, „Kölsche Jung“ oder „Poppe, Kaate, Danze“.

Die Organisatoren setzen auch dieses Mal auf Bewährtes: Neben dem obligatorischen Merchandising-Stand wird es wieder eine professionelle Anlage in gelungener Kooperation mit der Firma „sound’n light“ geben. Für eine kulinarische Grundlage wird gesorgt sein – ebenso wie für einen bequemen Bustransfer.

Eine Vor- und eine Nachband sorgen dafür, dass auch dieses Mal bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam gefeiert werden kann – sicher auch wieder mit den Jungs von BRINGS nicht nur vor der Bühne, sondern auch direkt vor der Theke.

Bei der zu erwartenden hohen Nachfrage (das 2017er-Konzert war ausverkauft) empfiehlt es sich, rechtzeitig auf den Ticketvorverkauf zurück zu greifen.

Tickets gibt’s unter www.brings-ticket.com oder in den folgenden Vorverkaufsstellen:

  • Brillen Jurga, Hauptstr. 9 in 34431 Marsberg
  • Elektro Gerlach, Sachsenweg 4 in 34431 Marsberg
  • Buchhandlung Flemming , Hauptstr. 13 in 34431 Marsberg
  • Gaststätte Deutsches Haus, Hauptstr. 8 in 34431 Marsberg

Der Eintritt beträgt:

  • Erwachsene: 29,50 Euro
  • Kinder 6-12 Jahre: 16,00 Euro

Die „gute Stube“ putzt sich raus – St. Magnus freut sich über neuen Hallenboden

Eine Schützenhalle ist für viele Bürger einer Stadt ein besonderer, fast schon magischer Ort – wachsen hier doch seit Generationen gemeinsame, positive Erinnerungen. Nimmt man jedoch die rosarote (bzw. blau-weiße) St. Magnus-Brille einmal ab, wird schnell klar: Die „gute Stube“ ist nicht mehr in Topform. Der Zahn der Zeit nagte sich beharrlich durch das teilweise marodierte Bauwerk, was einen gemeinnützigen Verein wie die Schützenbruderschaft – bei allem Zusammenhalt und Willen zur Eigenleistung – vor immense Herausforderungen stellt – logistisch, finanziell, vorschriftsmäßig. 

Somit stellte man sich die Frage, wo anzufangen und womit angesichts einer ellenlangen To-Do-Liste anstehender Baumaßnahmen aufzuhören ist: bei den Stromleitungen? Der bestenfalls in Leichtbauweise erstellten Königsküche? Den an die Nachkriegszeit erinnernden Toiletten in der „großen Halle“? 

Sehr schnell wurde aber klar: An einem neuen Hallenboden geht kein Weg vorbei: Nicht nur, dass der bisherige einfach nicht mehr schön anzusehen war und eine wenig wohnliche Atmosphäre vermittelt hat. Vielmehr war dieser durch unzählige Unebenheiten und eine unberechenbare Glätte ein massives Sicherheitsrisiko, welches sich mehrjähriger Versuche zum trotz auch nicht mehr „flickschustern“ ließ. 

Somit gingen die Schützenbrüder von St. Magnus nach der Saison im September die Herkulesaufgabe an, knapp 1.000qm Hallenboden neu zu verlegen. Die Anforderungen waren: ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, eine maximale Rutschfestigkeit, überdurchschnittliche Langlebigkeit sowie eine ausgesprochen gute Optik. 

Mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsschritte wollten gut koordiniert sein:

Zunächst musst herausgefunden werden, was sich unter der Bodenplatte befand. Mehrere Generationen feierten bereits an selber Stelle, so dass die vorhandenen Aufzeichnungen keinerlei brauchbaren Aufschluss geben konnten. Folglich sorgten Probebohrungen (im Frühjahr 2018 ausgeführt von der Firma M & R Schmitz Baugesellschaft) für die Gewissheit, dass die Bodenplatte weiter benutzt werden konnte. Daraufhin wurde ein zwei-Komponenten-Kleber verwendet; in einem hohen Maße robust und dauerhaft wasserdicht. 

Der alte Bodenbelag wurde nach dem Motto ‚viele Hände, schnelles Ende‘ in Eigenleistung entfernt und entsorgt. Nun mussten Versorgungsleitungen und Schlitze gelegt werden. Ebenfalls in Eigenleistung wurde der Fliesenspiegel entfernt und eine Bodenreinigung durchgeführt. Für das fachmännische Verlegen des neuen Bodens – ein besonders strapazierfähiger PVC- Boden in Holz- bzw. Fliesenoptik zeigte sich Ende November die Firma Raumausstattung Beller verantwortlich. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und war, so sind sich alle Beteiligten einig, längst überfällig. Somit hat die Bruderschaft die „gute Stube“ rechtzeitig vor den anstehenden kurz- und mittelfristigen Highlights ansehnlich herausgeputzt. 

Die immensen, sechsstelligen Kosten schultert die Bruderschaft selbst. Dabei helfen sicherlich die Aktion der „Quadratmeterpatenschaft“ während des Schützenfestes sowie die zahlreichen Veranstaltungen im Jahreszyklus, bei denen die Bruderschaft ihrer kulturellen Bedeutung für die Stadt gerne gerecht wird.

An dieser Stelle bedankt sich die Bruderschaft bei allen fleißigen Helfern und Spendern sowie bei den ausführenden Firmen für die professionelle Zusammenarbeit und ist sich sicher, einen wichtigen Schritt hinsichtlich Standortsicherung für die nächsten Generationen geleistet zu haben.

  • Maler Willi Zabel und Söhne 
  • Raumausstatter Beller
  • Schmidt GmbH Metallwarenfabrik 
  • Wrede Maschinenfabrik GmbH 
  • Schröder Bauelemente und Einrichtungen
  • M+R Schmitz Baugesellschaft mbH