Schützenbruderschaft St. Magnus                      Niedermarsberg 1843 e.V.
Schützenbruderschaft
St. Magnus Niedermarsberg 1843 e.V.

9. März 2013 – Bernd Stelter – Mundwinkel hoch!

Mehr als 800 Gäste aus Marsberg, Höxter, Paderborn und Umgebung folgten der Einladung der St. Magnus Schützenbruderschaft und füllten im März 2013 die Schützenhalle.

Ein Mann mittleren Alters, in rotem T-Shirt, rotem Hemd und kunterbunten Turnschuhen betritt die Bühne. Applaus. Der Mann heißt Bernd Stelter, seines Zeichens Karnevalist, Fernseh-Comedian, Schriftsteller sowie Moderator.

Manche haben ihn schon im Fernsehen beim NRW-Duell gesehen. Bernd Stelter ist 1961 geboren und Westfale. Keine rheinländische Frohnatur, sondern ein eher nachdenklicher Typ. Aber lustig. Ein Familienmensch, der wie es scheint, auf dem Boden geblieben ist.

Es ist der erste Auftritt Stelters seit gut drei Monaten. Knapp zwei Stunden unterhält Stelter die Menge mit seinem aktuellen Solo- Programm, das den Titel „Mundwinkel hoch!“ trägt. Das Motto passt. Es wird, entgegen zahlreicher Studien, herzlich gelacht. Mit Witz, Charme, Gitarre und Klavier widmet sich Bernd Stelter dieser Aufgabe. Als Yoga- und Feng-Shui-Begeisterter „Hahall… und so weiter“, das ist Sanskrit für Helmut, oder als märchenliebender 17-jähriger Gangster-Rapper heimst der Komiker zahlreiche Lacher ein. Stelter legt sich ins Zeug. Turnt im Schweiße seines Angesichts mit einem Gymnastikball und auf dem Stepper. Eine Pause hat er sich nun redlich verdient. Danach geht es weiter mit Politik-Satire. Sehr lustig. Neben verschiedenen musikalischen Beiträgen gibt Bernd Stelter seinen Hit „Liebelein“ zum Besten. Vielleicht der Schützenfest-Schlager für dieses Jahr? Das Publikum ist begeistert und fordert eine Zugabe ein, die es bekommen wird. Der Hit „Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“ darf selbstverständlich nicht fehlen. Die Massen singen mit. Etwa zwei Stunden gibt es was zum Lachen.

Im Anschluss sitzt er auf einem blauen Gymnastikball auf der Bühne und beantwortet ausführlich die Fragen des Publikums. Er nimmt sich Zeit für Autogramme und Fotos. Die Mundwinkel sind beim Verlassen der Halle hoch.